Gruppenausstellung Fotografie: Betonwüste – Stadttiere
7. November – 28. November 2025
„Concrete Jungle“ vereint neun Fotografen, die das stille, vielschichtige und oft übersehene Leben der Tiere beleuchten, die unsere Städte mit uns teilen. Diese Geschöpfe bewegen sich mit ihren eigenen Rhythmen und Geschichten durch unseren Alltag – sei es ein Schwan, der sanft über den Rhein gleitet, ein Igel, der sich nachts durch eine Straße kämpft, ein Reh, das über einen Friedhof streift, oder ein Eichhörnchen, das innehält, um uns ebenso aufmerksam zu beobachten, wie wir es beobachten. Von Schnecken und Vögeln über Katzen, Tempelaffen und Bienen bis hin zu Blindenhunden offenbart die Ausstellung die lebendige und unerwartete Präsenz der Tierwelt, die untrennbar mit dem urbanen Leben verbunden ist.
Mithilfe dokumentarischer, konzeptueller und experimenteller Ansätze erforschen die Künstler, wie Tiere sich an die von Menschen geschaffenen Umgebungen anpassen, ihnen widerstehen und sie subtil verändern. Ihre Bilder legen nahe, dass Städte nicht nur menschliche Domänen sind, sondern gemeinsame Ökosysteme, in denen Überleben, Nähe, Neugier und Koexistenz sich auf eine Weise entfalten, die wir selten wahrnehmen. Die Werke laden die Betrachter ein, vertraute Orte – Straßen, Parks, Dächer, Flüsse – als lebendige Lebensräume neu zu entdecken, in denen Arten aufeinandertreffen und sich gegenseitig beeinflussen.
Geleitet von einer kuratorischen Vision, die unser Verständnis der Verflechtung der Menschheit mit der nicht-menschlichen Welt vertiefen möchte, regt „Concrete Jungle“ zu einer erneuerten Aufmerksamkeit für das Leben an, das sich neben unserem abspielt. Die Ausstellung bietet nicht nur eine visuelle Begegnung, sondern auch einen Aufruf zur Empathie: eine Einladung, die Widerstandsfähigkeit, Verletzlichkeit und stille Brillanz der Tiere zu erleben, die unsere urbanen Landschaften bewohnen, und über die gemeinsame Zukunft nachzudenken, die wir gemeinsam gestalten – durch die Welt der Tiere, durch die Materie und durch die stillen, beständigen Bande, die uns miteinander verbinden.






