9. Oktober – 30. Oktober 2026
Die Ausstellung „Unbound Bodies“ vereint Werke, die gängige Vorstellungen von Körper und Identität hinterfragen. Anhand von Fotografien, Textilkunst und experimentellen Bildtechniken erforscht die Ausstellung, wie Körper jenseits auferlegter Normen – sozialer, ästhetischer und psychologischer Art – existieren können.
Die Ausstellung mit Werken von Renate Fluri, Julia Wimmerlin und Artem Humilevskyi entfaltet sich anhand unterschiedlicher, aber miteinander verbundener künstlerischer Praktiken. Fluri untersucht den Körper als Ort der Weiblichkeit und kulturellen Bedeutung; Wimmerlin schafft traumhafte Bilder, in denen Identität in der Atmosphäre verschwimmt; und Humilevskyi nutzt seinen eigenen Körper, um Stereotypen zu hinterfragen und Vorstellungen von Akzeptanz und Resilienz zu erweitern.
Die Werke bewegen sich zwischen Präsenz und Auflösung – zwischen Sichtbarkeit und Abstraktion – und enthüllen den Körper nicht als ein festes Bild, sondern als einen fließenden und sich entwickelnden Zustand, der von Erinnerung, Wahrnehmung und Erfahrung geprägt ist.
